Sura 1 Artworks

Acrylmalerei, Mischtechniken, Webdesign

Archive for the ‘Mal-Effekte’ Category

Pinselführung

Posted by sura1 - 19. Mai 2008

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Wer im Malen noch nicht so geübt ist, kann die folgenden Farbaufträge ausprobieren:

Tüpfeltechnik

Sie ist für weiche Übergänge besonders gut geeignet, da die Farbe in alle Vertiefungen eindringt. Mit dem Rund- oder Stupfpinsel Farbe aufnehmen und dann so lange über- und nebeneinander tupfen, bis sich die gewünschte Farbdichte und Maserung einstellt. Es können auch mehrere Farben ineinander getupt werden.

Lasur

Der lasierende Farbauftrag wird mit einem weichen Pinsel ausgeführt. Die Farben werden auf einer Palette so stark mit Wasser verdünnt, dass sie in die Vertiefungen des Untergrundes eindringen und die darunter liegenden Farbschichten noch durchscheinen. Das Auftragen der nächsten Farbschicht erfolgt immer nach dem Trocknen der ersten Schicht, damit sich die Farben nicht vermischen. Auf diese Weise gestaltete Strukturflächen wirken lebendig und besitzen eine ganz besondere Leuchtkraft.

Trockenpinseltechnik

Bei dieser Technik wird auf eine bereits getrocknete Farbfläche mit einem sehr trockenen Pinsel eine weitere Farbschicht aufgetragen. Die erste Farbschicht sollte dabei nicht verdünnt werden. Der zweite Farbauftrag selbst sollte locker und nicht deckend sein. Der Grundton der ersten Farbschicht wird durch den zweiten Farbauftrag in seiner Farbigkeit verändert, scheint aber noch durch die zweite Schicht. Wird der Pinsel über strukturierte Flächen gestrichen, erhält man besonders interessante Effekte.

Kreuzweise Bewegungen

Hierbei können mehrere Farben gleichzeitig verwendet werden. Dadurch besteht die Möglichkeit, kunkle, mittlere und hellere Töne ineinander zu malen. Es lassen sich auch Farbmischungen mit unterschiedlicher Konsistenz, von hoher Transparenz bis hin zum deckenden Farbauftrag, realisieren. Wird ein Hintergrund in dieser Technik gemalt, so wirkt er lebendig und dynamisch. Auf das Übereinanderlegen dünner Farbschichten in kreuzweisen Bewegungen ist sehr reizvoll.

Schwungvoller Auftrag

Beim schwungvollen Farbauftrag in eine Richtung kann sowohl mit nur einer Farben als auch mit mehreren Farben gleichzeitig gearbeiten werden. Die Farben werden direkt auf der Strukturpaste, dem Keilrahmen oder dem Papier gemischt. Wichtig ist, dass der Pinsel immer in die gleiche Richtung geführt wird. Um die gleiche Wirkung zu erzielen, wird er zügig über den Untergrund gezogen. Nach ein paar Versuchen in dieser Technik lassen sich sehr wirkungsvolle schöne Hintergründe gestalten.

Farbverlauf

Durch das Verwenden mehrerer Farbtöne nebeneinander können wunderbare Farbverläufe hergestellt werden. Es wird mit einem dunklen Farbton begonnen und dann direkt mit der nächst helleren Farbe weitergemalt. Beim Übergang von der einen in die andere Farbe entsteht ein Mischton beider Farben. Allerdings sollte bei dieser Technik recht zügig gearbeitet werden, denn die einzelnen Farben müssen noch nass sein. Das Malen von Verläufen ist nach einem Antrocknen der Farben nicht mehr möglich.

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Effekttechniken (Teil 2)

Posted by sura1 - 16. Mai 2008

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Hier sind noch einige Effekttechniken:

Flokati-Technik:

Bekannt ist diese Art des Gestaltens auch als Abklatschtechnik. „Flokati“ bezeichnet die fransenartigen Effekte, die durch die Technik entstehen. Zuerst wird Strukturmasse auf den Untergrund aufgetragen. Durch das Andrücken eines Spachtels in die noch feuchte Masse und das anschließende ruckartige Hochziehen des Spachtels stellt sich bei mehrfach versetztem Wiederholen der gewünschte Effekt ein.

Collage:

In die noch feuchten Effektmittel lassen sich ganz einfach die verschiedensten Materialien eindrücken.

Neben Naturmaterialien wie Muscheln oder getrocknete Pflanzenteile eignen sich Perlen, Folien, Stoffe, Konfetti, Sägespäne, Serviettenmotive, Kartons, Papiere oder anderes.

Nach dem Trocknen kleben die Materialien am Untergrund fest.

Schablonieren:

Neben selbst angefertigten oder gekauften Schablonen aus Pappe oder Plastik braucht man für diese Technik Strkturgel, Strukturpaste oder Modellierpaste. Die Schablone wird auf den Untergrund gelegt, das Gel oder die Paste mit dem Spachtel dan in den Ausschnitt in der Schablone aufgetragen und so gefüllt. Die aufgetragene Masse mit dem Spachtel glatt streichen und die Schablone vorsichtig abnehmen. Alles trocknen lassen. Die gesäuberte Schablone kann mehrfach verwendet werden.

Lasieren oder Aquarellieren:

Die strukturierten und getrockneten Pasten oder Gele können farbig gestaltet werden. Am besten eignen sich dafür Acrylfarben. Je mehr man diese mit Wasser mischt, desto dünner wird der Farbauftrag und die Struktur ist gut zu erkennen. Diese Technik nennt man Lasieren. Schöne Effekte entstehen dadurch, dass die flüssige Farbe in die Vertiefungen der Struktur läuft und sich dort stärker ansammelt.

Granulieren:

Im Gegensatz zum Lasieren arbeitet man beim Granulieren mit wenig Farbe und einem fast trockenen Pinsel, der ohne Druck über die bereits getrocknete Strukturpaste gezogen wird. Dabei bleibt die Farbe an den erhabenen Stellen haften. Wichtig ist dabei, dass der Pinsel sehr flach gehalten wird, damit die Pinselborsten nicht in tieferliegende Zwischenräume eindringen und diese mitfärben können. Auf diese Weise lassen sich einzelne Segmente sehr gut hervorheben.

Spritzen:

Eine Technik, die wegen ihrer vielen experimentellen Möglichkeiten besoners großen Spaß macht. Am besten verwendet man dafür eine Spritztüte, die üblicherweise fürs Backen benutzt wird. Mit Hilfe der verschiedenen Tütenhüllen lassen sich ganz einfach schöne reliefartige Muster, Linien und Schriftzüge gestalten. Die Spritztüte wird mit der Masse befüllt und das gewünschte Muster aufgespritzt.

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Effekttechniken (Teil 1)

Posted by sura1 - 15. Mai 2008

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Heute möchte ich Ihnen einige interessante Effekttechniken vorstellen:

Spachteltechniken:

Spachtel können sowohl zum Autragen von Farben oder Effektmitteln als auch zum Strukturieren verwendet werden. Malmesser, die über ein biegsame Klinge verfügen, eignen sich ebenso wie Malerspachtel. Für flächiges Spachteln sind Japanspachtel oder Pappen geeignet, die man im flachen Winkel über die feuchten Gele oder Pasten zieht. Durch den Druck lässt sich die Stärke des Materialauftrages steuern.

Struktur-Spachteltechniken:

Je nachdem, welchen Spachtel man verwendet, erhält man ein anderes Ergebnis:

a) Muschel- und Blütenmuster

Mit einem Malerspachtel oder einem Malmesser lassen sich sehr schöne Blüten- und Muschelstrukturen erzielen. Das Malmesser in leicht rotierender Bewegung über den Untergrund führen.

b) Wellenformen und Gitterstrukturen

Ein Zahnspachtel hat, wie der Name schon sagt, Zähne. Zieht man den Spachtel über die flächig aufgetragene Strukturpaste, graben sich die Spachtelzähne ihren Weg. Auf diese Weise lassen sich sowohl gerade Linien als auch parallel verlaufende Wellen in den Untergrund einarbeiten.

Stupfen

Zum Gestalten einer feinen, körnigen Oberflächenstruktur empfehlen sich so genannte Stupf- oder Schablonierpinsel. Alternativ kann man auch ein Zahbürste verwenden. Sie werden nicht schräg, sondern senkrecht gehalten, so dass man von oben nach unten auf den Untergrund stupfen kann. Wichtig ist dabei ein konstantes Arbeiten bei gleichem Druck, damit die Struktur flächig und einheitlich ist. Es wird stets trocken, also ohne Wasser, gestupft.

Gravieren

Für das Einritzen von feinen Linien oder Mustern in noch feuchte Strukturpasten und -gele eignen sich dünne Stäbchen mit feiner Spitze besonders gut, zum Beispiel Zahnstocher. Für breitere Konsturen kann man einen Holzkeil, einen Spatel oder aber auch Bleistifte verwenden.

Prägen

Diese Technik ist auch als Eindrücken bekannt. Wie beim Gravieren wird in eine Masse etwas hineingedrückt, allerdings keine lineare Kontur mit einem spitzen Stäbchen, sondern ein flächiger Gegenstand. Nimmt man ihn nach dem Eindrücken ab, ist im feuchten Untergrund der Abdruck des Gegenstands, das Prägemuster, zurück geblieben. (Gewebe, Netze, Naturmaterialien, Bordüren oder etc.)

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Effektmittel

Posted by sura1 - 13. Mai 2008

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Mit Hilfe von Strukturpasten oder anderen Malmitteln lassen sich ganz gezielt oder auf experimentelle Art und Weise interessante Effekte herstellen. Im Folgenden stelle ich die wichtigsten Effektmittel vor.

Strukturpasten

Je nach Beschaffenheit der Paste kann man in groß- und feinkörnige Strukturpaste sowie in Leichstruktur-Paste unterscheiden. Daneben gibt es auch verschiedene Modellier-Pasten und Struktur-Gele.

  • Grob-Strukturpaste: pastös und grob gekörnt, zum reliefartigen Gestalten; für starke Sand- oder Schneeeffekte und zum Granulieren
  • Fein-Strukturpaste: pastös und fein gekörnt, zum reliefartigen Gestalten; für feine Sand und Schneeeffekte und für die Granuliertechnik
  • Leicht-Strukturpaste: pastös und leicht, luftige Optik; aufgrund des geringen Gewichts auch für hohe Schichtstärken und extrem plastische Strukturen.
  • Modellierpasten: Im Gegensatz zu den Struktur-Pasten sind die Modellier-Pasten sehr cremig. Sie sind ebenfalls sehr gut für feine bis extrem plastische Strukturen geeignet. Es gibt sie in den Farbtönen Weiß, Silber, Gold, Perlmutt-Weiß, und Graphit.
  • Strukturgel bzw. Strukturgel-Glitter: Diese Gele sind transparent und glatt. Sie sind für feine bis extrem plastische Strukturen geeignet.


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