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Acrylmalerei, Mischtechniken, Webdesign

Archive for 21. Mai 2008

(X)HTML – Geschichte

Posted by sura1 - 21. Mai 2008

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Bevor ich Ihnen den Aufbau einer Webseite näher erklären werde, etwas zur Entstehung des Internets:

Surfen und HTML

„Surfen“ war 1984 olympische Disziplin, „Seiten“ kennt man aus Zeitschriften und Büchern und „blättern“ (engl. to browse) ist die typische Handbewegung des Lesers. All diese Begriffe sind Metaphern für die Benutzung von Programmen, die HTML-Dateien anzeigen. Wenn man einen Computer aufschraubt, gibt es darin keine Meeresbrandung, keine Surfbretter und keine Papierstapel. Auch bunte Seiten und Bilder, Animationen und Filmchen sucht man vergeblich. In Wirklichkeit ist eine HTML-Datei eine Ansammlung von magnetisierten Stellen auf einer sich drehenden Scheibe irgendwo auf der Welt. Eine HTML-Datei läßt sich in elektrische Signale umwandeln, die über Telefonleitungen verschickt werden können. Ein Computer kann diese Signale dann wieder als magnetisierte Stellen auf seiner Festplatte „abspeichern“, die dann von einem Programm „geöffnet“ werden können, das eine Interpratation dieser Daten vornimmt und eine menschenlesbare Ausgabe am Bildschirm erzeugt.

Was ist HTML?

HTML steht für Hypertext Markup Language und ist die Sprache des World Wide Web (WWW). Entwickelt wurde HTML durch Tim Berners-Lee, damals Mitarbeiter am CERN, und verbreitete sich mit dem Wachstum des Internets und des WWW in den 1990er Jahren. HTML ist eine Anwendung von SGML (Standard Generalized Markup Language), einem System zur Definition von Dokumentenbeschreibungssprachen und genügt der ISO Norm 8879.

Neben einem universellen Bennenungsschema zur Lokalisierung von Webresourcen, den URIs (Uniform Resource Identifier), und dem gemeinsamen Protokoll, HTTP (Hypertext Transfer Protokoll), ist HTML die wichtigste Grundlage des WWW, indem es die Darstellung der Ressourcen des WWW und eine einfache Navigation zwischen den Inhalten ermöglicht.

Eine HTML-Datei enthält keine Informationen darüber, wie der Computer Bildpunkt (engl. Pixel) für Bildpunkt zeilenweise einen Bildschirm füllen soll. Eine HTML-Datei enthält Text, Informationen darüber, was der Text bedeutet (die logische Struktur des Dokuments) und Informationen über bestimmte physische Attribute bestimmter Textpassagen (wie Hervorhebungen durch Fettdruck, kursive Schrift oder Unterstreichungen).

Ein Webbrowser ist ein Programm, das Text auf dem Bildschirm darstellen (rendern) kann. Dabei interpretiert der Browser Informationen über die logische und physische Struktur des Textes, die in einer HTML-Datei enthalten sind und stellt den Text entsprechend dar.

Enthält eine HTML-Datei etwa die Information, daß eine Textpassage ein Hyperlink ist, dann stellt der Browser diese Passage mit Hervorhebungen (normalerweise blau und unterstrichen) dar und „springt“, wenn man das Link anklickt auf eine andere „Seite“ bzw. Stelle derselben „Seite“. Die HTML-Datei enthält nur Informationen, die besagen, daß eine Textpassage ein Hyperlink ist und daß die Zieladresse dieses Links soundso ist. Hyperlinks als blaue, unterstrichene und anklickbare Textpassagen zu rendern ist eine Konvention, der die Mehrzahl der Internetbrowser genügt, aber nicht Inhalt der HTML-Datei.

Was ist XHTML?

XHTML (Extensible Hypertext Markup Language) war eine Neufassung von HTML als Anwendung von XML (Extensible Markup Language). Daher genügen XHTML 1.0 Dokumente gleichzeitig dem XML Standard und entsprechen mit sehr geringfügigen Abweichungen auch dem letzten HTML Standard (HTML 4.01). So sind z. B. die Unterschiede zwischen HTML 3.2 und HTML 4.01 viel bedeutsamer als die zwischen HTML 4.01 und XHTML 1.0.

HTML (als SGML-Anwendung) wird inzwischen nicht mehr vom W3C weiterentwickelt. Seit XHTML 1.1 versucht das W3C die stärkere Modularisierung der Markupsprache durchzusetzen. XHTML 2.0 ist die neueste Entwicklung in dieser Richtung, sie soll nicht mehr abwärtskompatibel sein.

Wesentliche Vorzüge von XHTML gegenüber HTML sind:

  • Erweiterbarkeit der Sprache
  • Verwendbarkeit von XML Werkzeugen
  • Kompatibilität zu existierender HTML Software

Quelle: Uni Bielefeld/Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft

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Geschichte über die Entstehung meiner ersten Webseite

Posted by sura1 - 21. Mai 2008

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Ich muss voraussetzen, dass ich erst seit Juni 2007 über einen Internetanschluss verfüge. Vorher hatte ich mit der Programmierung von Webseiten überhaupt noch nie etwas zu tun. Begriffe wie XHTML oder CSS hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gehört; für mich war die Erstellung von Websites ein völlig neues Gebiet.

Eigentlich wollte ich aufgrund meiner Tätigkeit als Hobbymaler nur meine Bilder im Internet veröffentlichen. Deshalb begann ich ab Anfang Juli 2007, nach möglichen Hosting-Abietern zu suchen. Ich hatte geplant, eine Domain anzumelden und nur mit meinen Kunstwerken online zu gehen.

Es kam jedoch alles ganz anders:

Ich beschäftige mich nun seit einem halben Jahr nur mehr mit Begriffen wie Cascading Style Sheets, Gestaltung von Formularen, (X)HTML, Tabellen und ähnlichem.


Meine ersten Schritte:

(X)HTML

Als erstes habe ich mich darüber informiert, wo ich am besten HTML (HypertextMarkupLanguage) lernen kann. Sehr schnell stieß ich dabei bei meinen Nachforschungen auf die „Bibel“ für Webseitengestalter: de.selfthtml.org.

Zielgruppen:

Zielgruppe sind alle Computer-Anwender, die einen Web-Browser ihr Eigen nennen, die möglichst schon einige „Surf“-Erfahrungen im Web gesammelt haben und die nun wissen möchten, wie man selbst Web-Seiten erstellt. Alle Menschen, die sich privat, ehrenamtlich oder beruflich mit dem Erstellen von Web-Seiten beschäftigen, sind angesprochen. Erklärtes Ziel des Dokuments ist es, Menschen Mut zu machen, das, was sie zu sagen haben, selbst im Web zu publizieren und dadurch aktiv an der World Wide Web Revolution teilzunehmen. Denn das Motto des Web lautet: „Everyone’s a publisher“.

SELFHTML enthält sowohl einführende Kapitel für Anfänger als auch reine Nachschlagekapitel für Profis. Die Dokumentation ist eine Mischung aus Tutorial und Referenz.

Für Anfänger besonders geeignet ist folgender Abschnitt:

http://de.selfhtml.org/navigation/anfang/index.htm

Das Motto – die Energie des Verstehens – ist ernst gemeint. SELFHTML richtet sich nicht an Leute, die mit dem Anspruch antreten, alles fertig vorgesetzt zu bekommen und dann damit prahlen zu können, was sie tolles Eigenes geschaffen haben. Diese Dokumentation ist kein „Ihre-Homepage-in-zehn-Minuten“-Quickie. Das Dokument möchte erreichen, dass seine Anwender verstehen was sie lernen und wissen was sie tun, wenn sie an eigenen Web-Seiten arbeiten. Es richtet sich an Lernwillige, die bereit sind, sich mit einer faszinierenden Materie auseinander zu setzen, die aber immer wieder neue Fragen haben.

(Quellenangabe: „selfhtml“)


Cascading Style Sheets (CSS)

CSS 4 you – die deutsche Seite für Cascading Stylesheets (CSS)

Dies ist eine nahezu komplette CSS-Referenz auf deutsch – ergänzt durch etliche Tipps, Tricks und andere Referenzen.

Für Anfänger ist zunächst der CSS-Workshop empfehlenswert.
Dort werden die Grundlagen Schritt für Schritt dargestellt.

(Quellenangabe: „css4you“)

Nützliche Programme

Im Juli 2007 lief im Österreichischen Fernsehen die amerikanische Serie „Little Boxes“. Ich wollte im Internet einige Informationen über diese Serie einholen und bin dabei rein zufällig über die folgende Publikation gestoßen:

Little Boxes – Band 1 von Dozent Peter Müller aus Deutschland

Ich war von diesem Buch von Beginn an begeistert, weil es in sehr verständlicher Form und nicht ohne Ironie einem Anfänger wie mir die Welt von HTML und CSS nähergebracht hat. Ich lernte die wichtigsten HTML-Elemente kennen und auch die Grundlagen von CSS waren für mich eigentlich kein großes Problem.

Mein Lieblingseditor:

HTML Editor Phase 5.50

HTML Editor Phase 5 sorgt für einen ansprechenden Internetauftritt. Die Freeware bietet integrierte Zusatzanwendungen sowie zahlreiche Helfer und erleichert so das Programmieren mit HTML.
HTML Editor Phase 5 gehört zu den Top-Freeware-Programmen. Der Editor erleichtert die Programmierarbeit erheblich, funktioniert reibungslos und muss den Vergleich mit entsprechenden Kaufprogrammen nicht zu scheuen.

Der Ausgangspunkt für jeden Webauftritt ist im HTML-Editor das sogenannte Projekt. Darin programmiert man nicht nur jede Seite einzeln, sondern legt auch die gesamte Struktur der Website an. HTML-Tags, Java-Scripts und andere Elemente sind dabei farblich hervorgehoben. So behält man den Überblick über die Struktur des HTML-Codes und über den gesamten Webauftritt. Ein integrierter Bildbetrachter, die direkte Ansicht der programmierten HTML-Seiten innerhalb des Programms und zahlreiche automatisierte Abläufe runden den Editor ab.

Fazit:

Weitere nützliche Programme:

Browser:

CSS-Editor:

TopStyle wurde von Nick Bradbury, der durch den HTML-Editor Homesite bekannt wurde, entwickelt. TopStyle bietet neben Syntax-Highlighting und Code-Vervollständigung die Möglichkeit der Einbindung in eine große Palette von Web-Editoren. Sowohl HTML-Tidy als auch CSS-Tidy stehen zur Verfügung.

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