Sura 1 Artworks

Acrylmalerei, Mischtechniken, Webdesign

Effekttechniken (Teil 2)

Posted by sura1 - 16. Mai 2008

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Hier sind noch einige Effekttechniken:

Flokati-Technik:

Bekannt ist diese Art des Gestaltens auch als Abklatschtechnik. „Flokati“ bezeichnet die fransenartigen Effekte, die durch die Technik entstehen. Zuerst wird Strukturmasse auf den Untergrund aufgetragen. Durch das Andrücken eines Spachtels in die noch feuchte Masse und das anschließende ruckartige Hochziehen des Spachtels stellt sich bei mehrfach versetztem Wiederholen der gewünschte Effekt ein.

Collage:

In die noch feuchten Effektmittel lassen sich ganz einfach die verschiedensten Materialien eindrücken.

Neben Naturmaterialien wie Muscheln oder getrocknete Pflanzenteile eignen sich Perlen, Folien, Stoffe, Konfetti, Sägespäne, Serviettenmotive, Kartons, Papiere oder anderes.

Nach dem Trocknen kleben die Materialien am Untergrund fest.

Schablonieren:

Neben selbst angefertigten oder gekauften Schablonen aus Pappe oder Plastik braucht man für diese Technik Strkturgel, Strukturpaste oder Modellierpaste. Die Schablone wird auf den Untergrund gelegt, das Gel oder die Paste mit dem Spachtel dan in den Ausschnitt in der Schablone aufgetragen und so gefüllt. Die aufgetragene Masse mit dem Spachtel glatt streichen und die Schablone vorsichtig abnehmen. Alles trocknen lassen. Die gesäuberte Schablone kann mehrfach verwendet werden.

Lasieren oder Aquarellieren:

Die strukturierten und getrockneten Pasten oder Gele können farbig gestaltet werden. Am besten eignen sich dafür Acrylfarben. Je mehr man diese mit Wasser mischt, desto dünner wird der Farbauftrag und die Struktur ist gut zu erkennen. Diese Technik nennt man Lasieren. Schöne Effekte entstehen dadurch, dass die flüssige Farbe in die Vertiefungen der Struktur läuft und sich dort stärker ansammelt.

Granulieren:

Im Gegensatz zum Lasieren arbeitet man beim Granulieren mit wenig Farbe und einem fast trockenen Pinsel, der ohne Druck über die bereits getrocknete Strukturpaste gezogen wird. Dabei bleibt die Farbe an den erhabenen Stellen haften. Wichtig ist dabei, dass der Pinsel sehr flach gehalten wird, damit die Pinselborsten nicht in tieferliegende Zwischenräume eindringen und diese mitfärben können. Auf diese Weise lassen sich einzelne Segmente sehr gut hervorheben.

Spritzen:

Eine Technik, die wegen ihrer vielen experimentellen Möglichkeiten besoners großen Spaß macht. Am besten verwendet man dafür eine Spritztüte, die üblicherweise fürs Backen benutzt wird. Mit Hilfe der verschiedenen Tütenhüllen lassen sich ganz einfach schöne reliefartige Muster, Linien und Schriftzüge gestalten. Die Spritztüte wird mit der Masse befüllt und das gewünschte Muster aufgespritzt.

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