Sura 1 Artworks

Acrylmalerei, Mischtechniken, Webdesign

Effekttechniken (Teil 1)

Posted by sura1 - 15. Mai 2008

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Heute möchte ich Ihnen einige interessante Effekttechniken vorstellen:

Spachteltechniken:

Spachtel können sowohl zum Autragen von Farben oder Effektmitteln als auch zum Strukturieren verwendet werden. Malmesser, die über ein biegsame Klinge verfügen, eignen sich ebenso wie Malerspachtel. Für flächiges Spachteln sind Japanspachtel oder Pappen geeignet, die man im flachen Winkel über die feuchten Gele oder Pasten zieht. Durch den Druck lässt sich die Stärke des Materialauftrages steuern.

Struktur-Spachteltechniken:

Je nachdem, welchen Spachtel man verwendet, erhält man ein anderes Ergebnis:

a) Muschel- und Blütenmuster

Mit einem Malerspachtel oder einem Malmesser lassen sich sehr schöne Blüten- und Muschelstrukturen erzielen. Das Malmesser in leicht rotierender Bewegung über den Untergrund führen.

b) Wellenformen und Gitterstrukturen

Ein Zahnspachtel hat, wie der Name schon sagt, Zähne. Zieht man den Spachtel über die flächig aufgetragene Strukturpaste, graben sich die Spachtelzähne ihren Weg. Auf diese Weise lassen sich sowohl gerade Linien als auch parallel verlaufende Wellen in den Untergrund einarbeiten.

Stupfen

Zum Gestalten einer feinen, körnigen Oberflächenstruktur empfehlen sich so genannte Stupf- oder Schablonierpinsel. Alternativ kann man auch ein Zahbürste verwenden. Sie werden nicht schräg, sondern senkrecht gehalten, so dass man von oben nach unten auf den Untergrund stupfen kann. Wichtig ist dabei ein konstantes Arbeiten bei gleichem Druck, damit die Struktur flächig und einheitlich ist. Es wird stets trocken, also ohne Wasser, gestupft.

Gravieren

Für das Einritzen von feinen Linien oder Mustern in noch feuchte Strukturpasten und -gele eignen sich dünne Stäbchen mit feiner Spitze besonders gut, zum Beispiel Zahnstocher. Für breitere Konsturen kann man einen Holzkeil, einen Spatel oder aber auch Bleistifte verwenden.

Prägen

Diese Technik ist auch als Eindrücken bekannt. Wie beim Gravieren wird in eine Masse etwas hineingedrückt, allerdings keine lineare Kontur mit einem spitzen Stäbchen, sondern ein flächiger Gegenstand. Nimmt man ihn nach dem Eindrücken ab, ist im feuchten Untergrund der Abdruck des Gegenstands, das Prägemuster, zurück geblieben. (Gewebe, Netze, Naturmaterialien, Bordüren oder etc.)

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