Wie im alten Orient – Der Name in Keilschrift
Verfasst von sura1 am 5. Juni 2008
Der Name in Keilschrift:
http://www.penn.museum/cgi/cuneiform.cgi
Im Zeitraum von etwa 3000 bis 400 vor Christus galt die Keilschrift als bevorzugte Schriftform zahlreicher Kulturvölkern des alten Orients. Wie das Chinesische erinnert die heute größtenteils in Vergessenheit geratene Schrift an kleine Bilder, die sich oftmals nur durch einen winzigen Strich unterscheiden. Die einzelnen Zeichen, die so genannten Logogramme, stellen Wörter oder Bedeutungselemente dar, und natürlich können damit auch Namen verschriftlicht werden.
Auf der Seite www.penn.museum/cgi/cuneiform.cgi der Universität von Pennsylvania kann jeder Orient-Interessierte sein eigenes Monogramm (Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamens) in Keilschrift übersetzen lassen. Einfach den Namen und / oder die Initialen eintippen, und schon erscheinen teils ziemlich komplizierte Symbole, wie sie ein Babylonier zu damaliger Zeit wohl geschrieben hätte. Vielleicht eine Idee für das nächste Tattoo, wenn es nicht schon wieder das chinesische Zeichen für Liebe oder Gesundheit sein soll?
Mein Name wird zum Beispiel wie folgt geschrieben:
FRANZ SADJAK








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